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Wie Googles fette Gewinne in Innovationen fließen

Selbstfahrende Autos, Computer in Brillenform, widerstandsfähige Outdoor-Handys – mit diesen Geräten will Google zukünftig neue Geschäftsfelder eröffnen. Auch die Vergangenheit lief für Google gut, denn Umsatz und Gewinn stiegen im ersten Quartal 2013 und die Klicks auf AdWords-Anzeigen nahmen um satte 20 Prozent zu.

Selbstfahrendes Auto mit den Chefs von Google

Google: Selbstfahrendes Auto mit Larry Page Sergey Brin und Eric Schmidt

AdWords Klickraten steigen

Das Kerngeschäft von Google läuft weiterhin gut, und so wuchs die Anzahl der Klicks auf Anzeigen im letzten Jahr vor allem wegen des hohen Anstiegs im Weihnachtsgeschäft um ein Fünftel. Diese Zunahme ist nicht verwunderlich, realisieren doch viele Kunden, dass Werbung mit Google AdWords viele Vorteile hat und sie mit den erweiterten Einstellungen genauer ihre Zielgruppe ansteuern können. Auch wir arbeiten längst mit den erweiterten Einstellungen. Die Umstellung ist halb so kompliziert wie befürchtet.

Allerdings stiegen die Umsätze mit AdWords nicht im gleichen Ausmaß wie die Klickrate. Denn die Tarife für mobile Werbung sind geringer, und gerade im mobilen Bereich stieg die Klickrate überproportional, wie wir im Artikel Cross-Media: Zauberwort für Werbeerfolg berichtet haben. Google versucht dieser Umsatzbremse vor allem mit neuen Werbemöglichkeiten bei YouTube entgegen zu steuern.

Motorola: Robuste Outdoor-Handys

Auf den Handyhersteller Motorola – auch Mitglied der Google-Familie – warten nach Zeiten mit Absatzeinbußen aufregende Aufgaben: Google-Mitgründer und Konzernchef und Larry Page verspricht besonders widerstandsfähige Geräte, die jeder Flüssigkeit trotzen und selbst nach einem tiefen Fall nicht springen.

Larry Page, Mitgründer von Google

Larry Page, Mitgründer von Google

Googles Visionen

Die Zukunft des Konzerns bleibt spannend und sicher nicht auf den Online-Bereich beschränkt. Dieser Tage wurden die ersten Augmented Reality-Brillen „Google Glass“ an ausgewählte Tester ausgeliefert. Die Brille wird den Alltag revolutionieren und soll schlussendlich Smartphones ersetzen. Mit kleinen Kopfbewegungen werden die Funktionen gesteuert, so bleiben die Hände für viele Arbeiten frei, während Anleitungen z.B. über die Brille gelesen werden können. Damit wird die Fiktion real, dass uns die Brille z.B. beim Suchen hilft.

Google Glass

Google Glass

Aber damit ist die Phantasie von Google noch lange nicht zu Ende: Larry Page verspricht, dass Google in neue Geschäftsfelder vordringt, die größer sind, „als das gesamte bestehende Geschäft von Google“. In Bereiche, in die bis jetzt noch niemand vorgedrungen ist, „weil niemand verrückt genug ist, es zu probieren“, wie Page sich ausdrückt, und schwärmt dabei von selbstfahrenden Autos und einem Hochgeschwindigkeits-Internet. Science Fiction von gestern wird damit die Wirklichkeit von morgen.

Cross-Media: Zauberwort für Werbe-Erfolg

Eine Steigerung von unglaublichen 70 Prozent für Mobile Advertising prognostiziert der deutsche Bundesverband digitale Wirtschaft (BVDW) für das Jahr 2013 in seinem diese Woche erschienenen „MAC Mobile Report“. Bereits im Vorjahr haben mobile Werbekampagnen Rekordwerte erreicht. In einer vom Verband durchgeführten Studie wird eines ganz deutlich: Eine Kombination aus online Werbung und mobiler Werbung hat die besten Werbeeffekte.

Laut Report führen die Branchen Automobil und Telekommunikation im Branchenvergleich die Werbeausgaben am mobilen Werbemarkt an. Der Report sieht in Zukunft die Branchen Ernährung und Getränke stark aufholen. Generell sind kräftige Zuwachsraten zu erwarten, denn die Zahl der Smartphones und Tablets nimmt ständig zu. Schon heute ist ein gut geplanter Mediamix ohne das Medium „Mobil“ nicht mehr denkbar, da die Zielgruppe sehr attraktiv ist: Die Nutzung von mobilen Devices gehört zum zeitgemäßen Lifestyle und daher sind die Nutzer genau im weberelevanten Alter, gut gebildet und einkommensstark.

Cross-Media Strategie

Die BVDW-Studie hat erstmals die mehrstufigen Kontakte eines Users mit unterschiedlichen Devices (Smartphone, Tablet, Desktop) gemessen und ist zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Online Werbung und mobile Werbung steigern jeder für sich die Wirkung einer Werbekampagne sichtbar. Werden die beiden aber kombiniert und in einer Cross-Media Strategie verknüpft, ist eine beeindruckende Zunahme der Werbeerinnerung, der Markenbekanntheit und der Aktivierungsleistung festzustellen.

Cross-Media: Businessfrau benutzt Tablet Computer

Dieses Ergebnis geht mit einem veränderten Nutzerverhalten einher. Wie Sie schon im Blogartikel „E-Day 2013: Über Wolken und Online-Geschäfte“ lesen konnten, wechseln 90 Prozent der User während einer Aktion – z.B. während eines Einkaufs – das Gerät (Smartphone, Tablet oder Desktop PC). Sind die Werbebotschaften auf die unterschiedlichen Devices ausgerichtet und ergänzen einander, ist der Werbeeffekt besonders hoch.

Geändertes Nutzerverhalten – geändertes Marketing

Wie können Unternehmen nun auf dieses geänderte Userverhalten am besten reagieren?

  • Erstens: Jede Website ist auf die unterschiedlichen Devices anzupassen. Es muss also ein responsives Design entwickelt werden. Für Unternehmen, die sich mit diesem Thema nicht näher befasst haben, hat Google unter www.start-mobile.at Tipps, Tricks und rasche Tests für Websites zusammengestellt.
  • Zweitens: Websites sind mehr denn je für Suchmaschinen zu optimieren. Denn User geben beim Wechsel der Devices mehrmals Keywords ein und wollen rasch finden, was sie suchen. Wie man dieses sogenannte SEO am besten umsetzt? Content Cook hilft Ihnen gerne bei der Suchmaschinenoptmierung.
  • Drittens: Im Vermarktungsplan ist Cross-Media das Zauberwort. Es sind daher sowohl online Werbung als auch mobile Werbung einzuplanen. Gestalten Sie die unterschiedlichen Anzeigen mit ergänzenden, passenden Inhalten. Wie im Blogartikel „Google krempelt AdWords um“ berichtet, bietet GoogleAdwords in den erweiterten Kampagnen die Möglichkeit, alle Endgeräte-Variationen in einer Kampagne zu steuern.
  • Viertens: Passen Sie die Anzeigen den Erwartungen der User an. Bei der mobilen Version erwarten Kunden vielleicht Standortinformationen. Für den Desktop-User ist allenfalls ein umfassender E-Commerce-Shop richtig. Was am besten zu Ihnen passt? Content Cook hilft Ihnen die richtigen Inhalte zu finden.

 

Foto: © Robert Kneschke – Fotolia.com

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