Online Shopping per Smartphone

Smartphone-Shopping boomt in Österreich

Die „E-Commerce-Studie Österreich 2017“ zeigt deutliche Trends in Richtung Smartphone: Mit Konsequenzen für SEA und SEO

Online Shopping per Smartphone

Österreicher kaufen immer öfter per Smartphone – das geht aus einer aktuellen Studie der KMU Forschung Austria im Auftrag des Handelsverbandes hervor. Die Analye bezieht sich auf den Zeitraum Mai 2016 bis April 2017. Während das Volumen von Online-Shopping insgesamt nur leicht auf 7,6 Milliarden Euro stieg, konnte darin Shopping per Smartphone am deutlichsten zunehmen: Die Ausgaben stiegen um 25% auf nun mehr 530 Millionen Euro. Das ist mit einem Anteil von 7 Prozent am Gesamtvolumen des Online-Handels zwar immer noch vergleichsweise wenig, verdeutlicht aber denTrend von PC zum Smartphone, der seit längerem zu beobachten ist.

Die 15 bis 29 Jährigen hingegen shoppen bereits zu 46 Prozent auf dem Smartphone. In der Altersgruppe 30 bis 39 Jahre konnte das Smartphone in der Gunst der Nutzer beim Online-Shopping immerhin um 38 Prozent zulegen.

67 Prozent aller Österreicher ab 15 Jahre haben im Untersuchungszeitraum mindestens einmal online eingekauft. Am häufigsten werden online Kleidungsstücke, Elektronikartikel und Bücher gekauft.

Konsequenzen für SEA und SEO

Der Trend zum Einkaufen und Informieren per Smartphone hat notwendigerweise auch Konsequenzen für das Online-Marketing. Im Bereich SEA (Search Enginge Advertising) ist zunehmend ein Fokus auf mobile Anzeigen nötig, um passgenaue Anzeigen beispielsweise mit Google Adwords oder Bing Ads an den Konsumenten auszuliefern. Glücklicherweise lassen sich mobile Anzeigen etwa in Google Adwords bequem separat steuern. Die Suche auf dem Smartphone per Spracheingabe könnte in der Zukunft noch weitere Anpassungen nötig machen.

Auch im Bereich SEO (Search Engine Optimization) ist der Trend zum Smartphone ein wichtiger Faktor. Zu denken ist an passgenaue Meta-Titles und Descriptions für die verschiedenen Bildschirmgrößen und ganz besonders an ein responsives Seitenlayout. Der Smartphone-Bildschirm ist deutlich kleiner, der Nutzer in der Regel auf die oberen Beiträge fokussiert – somit wird es immer wichtiger, unter die Top 5 zu kommen.

Link zur Studie: „E-Commerce-Studie Österreich 2017. Konsumentenverhalten im Distanzhandel“

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