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Bing Ads Erfahrungen: Klein aber oho!

Mit Bing Ads zu arbeiten macht Spaß. Die niedrigen Klickpreise im Vergleich zu Google AdWords begeistern mich und vor allem meine Kunden. Ersetzen werden die Ads von Microsoft jene von Google noch lange nicht. Aber als flankierende Maßnahme und für kleine Budgets in größeren Märkten eignen sie sich wunderbar.

BingAds Microsoft, Erfahrungen

Google liefert AdWords aus. Yahoo und Bing liefern zusammen die Bing Ads von Microsoft aus. Eine große Alternative zu Google sind die Bing Ads noch nicht – aber immerhin klein und oho!

553 Millionen Internetsurfer nutzen das Yahoo Bing Network weltweit, in Deutschland sind es 15 Millionen. Das ergibt mittlerweile recht passable Reichweiten.

Auch Google Analytics verrät steigende Zugriffe von Suchenden auf Yahoo und Bing – zwischen 50 und 100 % mehr im Vergleich zum Vorjahr. In absoluten Zahlen ergeben die Zugriffe aus organischen Suchanfragen freilich Peanuts, aber mit den Bing Ads lässt sich kräftig nachschaufeln.

Freude kommt bei den CPCs von BingAds auf: Sie betragen nur 5 bis maximal 50 % der AdWords-Klickpreise. Natürlich hat Bing Ads auch Schwächen – und gar nicht wenige. Während der letzten Konto-Optimierung notierte ich ein paar Erfahrungen:

Super bei Bing Ads

  • Problemloser Import von Google AdWords Kampagnen. Nachjustieren ist trotzdem Pflicht.
  • Die Qualitätsauswertung (= Qualitätsfaktor bei AdWords) wird auch auf Anzeigengruppen- und Kampagnen-Ebene angezeigt.
  • Wie gesagt: unschlagbare Klickpreise.
  • Gut geeignet für Kunden mit kleinem Klick-Budget, die ihre Kampagnen trotzdem in größeren Märkten (z.B. ganz Deutschland) ausliefern lassen wollen.
  • Gut geeignet als flankierende Maßnahme zu bestehenden Google AdWords Kampagnen.

Schwächen von Bing Ads

  • Funktionen und Möglichkeiten weit nicht so umfangreich und ausgefeilt wie bei AdWords.
  • Display-Netzwerk nur in ausgewählten Ländern – dazu gehören Österreich und Deutschland nicht.
  • Extrem langsamer Seitenaufbau bei Online-Bearbeitung der Kampagnen. Zwischendurch stürzt das System auch einfach mal ab, sodass von vorne begonnen werden muss. Ausweichen auf Offline-Arbeit mit BingAds-Editor ist unumgänglich.
  • Der BingAds-Editor ist etwas schneller als die Online-Version, kommt aber ebenfalls sehr langsam in die Gänge.

Etwas Zeit zur Eingewöhnung benötigt man natürlich auch, wenn man in Bing Ads zu arbeiten beginnt. Viele Funktionen sind exakt die gleichen wie in AdWords – nur heißen sie oft anders und befinden sich nicht immer an den bei AdWords gewohnten Stellen.

Fazit

Außen hui – innen etwas mühsam! Mit Bing Ads lassen sich tolle Ergebnisse einfahren, und ich empfehle sie meinen Kunden gerne weiter. Hinter den Kulissen gestaltet sich die Arbeit noch etwas zäh. Hoffen wir, dass Microsoft hier Verbesserungen zügig vorantreibt.

Wenn Sie an Werbung mit Bing Ads interessiert sind und weitere Fragen haben, kontaktieren Sie mich gerne.

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