Blog

Google wird bunter und ansprechender

Drei neue Features bringen mehr Farbe, mehr Komfort und mehr Information in die Services von Google: 1) Google AdWords Anzeigen können ab nun mit visuellen Elementen angereichert werden. 2) Das Remarketing wurde verbessert und spielt Interessenten automatisch Produkte zuvor besuchter Websites aus – ohne Aufwand für die Werbenden. 3) Der Hotel Finder nimmt Beherbergungsbetriebe gratis in eine Hotel-Vergleichs-Plattform auf.

1) Die neue Bild-Funktion bei Google AdWords Anzeigen

Darauf haben viele gewartet: Google Anzeigen können in Zukunft auch im Suchnetzwerk Bilder enthalten. Dieses Feature macht es vielen Unternehmen leichter ihre Produkte ansprechend zu präsentieren, da der Platz für Texte in Google Anzeigen limitiert ist und ein Bild oft mehr als tausende Worte sagt. Google Adwords mit Bild

Die visuellen Elemente werden in den erweiterten Einstellungen eingegeben und Google zeigt sie immer dann in den Suchergebnissen an, wenn sie zur Suchanfrage passen. Um die gewohnt hohe Qualität zu gewährleisten, überprüft Google die Bilder genauso wie die Texte der Anzeigen. Selbstverständlich müssen die Veröffentlichungsrechte der Bilder vorhanden sein. Noch ist diese Funktion nicht in allen Sprachen verfügbar, derzeit testen ausgewählte User die Betaversion der Bild-Anzeigen in englischer Sprache. Insider vermuten aber, dass die Bild-Funktion bald auch für Anzeigen in Deutsch freigeschaltet wird.

2) Dynamic Remarketing wird einfacher

Remarketing kennt man im Google Display Netzwerk schon länger. Bei dieser Technik bekommen Surfer jene Produkte noch einmal in einem Banner ausgespielt, die sie zuvor auf den besuchten Websites gesehen hatten. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Surfer Cookies zulassen. Google Dynamic-Remarketing

Neu am Dynamic Remarketing ist, dass Google die Banner nun automatisch erstellt. Bis jetzt mussten die Werbemittel selbst eingereicht werden, was einen zusätzlichen Aufwand bedeutete. Dieses Service funktioniert allerdings weiterhin nur im Display Netzwerk. Bei den Suchergebnisseiten ist es – wie bisher – nur möglich Textanzeigen erneut auszuspielen.

3) Das neue Vergleichsportal für Hotels: Der Hotel Finder

Wer in Google nach „Hotels in Wien“ sucht, erhält seit Kurzem eine neue Ansicht in den Suchergebnissen. Unter den Adwords-Anzeigen präsentiert sich ein neues Inhaltselement mit Zimmerpreisen und einer Eingabemaske für den Reisezeitraum.

Google-Hotelfinder

Dahinter gelangt man zu einer Übersichtsseite, in der sich die einzelnen Hotels nach Lage, Preis und Nutzerbewertung bequem vergleichen lassen. Derzeit ist dieses Service völlig kostenlos. Es ist allerdings zu vermuten, dass in Zukunft die Darstellung im Hotel Finder kostenpflichtig wird. Diese Preisstrategie (zuerst gratis, später kostenpflichtig) hat Google schon öfters – zum Beispiel bei der Produktsuche – angewendet. Hotelbetreibern kann man nur empfehlen, dieses Feature auf jeden Fall einmal auszuprobieren.

Wie Googles fette Gewinne in Innovationen fließen

Selbstfahrende Autos, Computer in Brillenform, widerstandsfähige Outdoor-Handys – mit diesen Geräten will Google zukünftig neue Geschäftsfelder eröffnen. Auch die Vergangenheit lief für Google gut, denn Umsatz und Gewinn stiegen im ersten Quartal 2013 und die Klicks auf AdWords-Anzeigen nahmen um satte 20 Prozent zu.

Selbstfahrendes Auto mit den Chefs von Google

Google: Selbstfahrendes Auto mit Larry Page Sergey Brin und Eric Schmidt

AdWords Klickraten steigen

Das Kerngeschäft von Google läuft weiterhin gut, und so wuchs die Anzahl der Klicks auf Anzeigen im letzten Jahr vor allem wegen des hohen Anstiegs im Weihnachtsgeschäft um ein Fünftel. Diese Zunahme ist nicht verwunderlich, realisieren doch viele Kunden, dass Werbung mit Google AdWords viele Vorteile hat und sie mit den erweiterten Einstellungen genauer ihre Zielgruppe ansteuern können. Auch wir arbeiten längst mit den erweiterten Einstellungen. Die Umstellung ist halb so kompliziert wie befürchtet.

Allerdings stiegen die Umsätze mit AdWords nicht im gleichen Ausmaß wie die Klickrate. Denn die Tarife für mobile Werbung sind geringer, und gerade im mobilen Bereich stieg die Klickrate überproportional, wie wir im Artikel Cross-Media: Zauberwort für Werbeerfolg berichtet haben. Google versucht dieser Umsatzbremse vor allem mit neuen Werbemöglichkeiten bei YouTube entgegen zu steuern.

Motorola: Robuste Outdoor-Handys

Auf den Handyhersteller Motorola – auch Mitglied der Google-Familie – warten nach Zeiten mit Absatzeinbußen aufregende Aufgaben: Google-Mitgründer und Konzernchef und Larry Page verspricht besonders widerstandsfähige Geräte, die jeder Flüssigkeit trotzen und selbst nach einem tiefen Fall nicht springen.

Larry Page, Mitgründer von Google

Larry Page, Mitgründer von Google

Googles Visionen

Die Zukunft des Konzerns bleibt spannend und sicher nicht auf den Online-Bereich beschränkt. Dieser Tage wurden die ersten Augmented Reality-Brillen „Google Glass“ an ausgewählte Tester ausgeliefert. Die Brille wird den Alltag revolutionieren und soll schlussendlich Smartphones ersetzen. Mit kleinen Kopfbewegungen werden die Funktionen gesteuert, so bleiben die Hände für viele Arbeiten frei, während Anleitungen z.B. über die Brille gelesen werden können. Damit wird die Fiktion real, dass uns die Brille z.B. beim Suchen hilft.

Google Glass

Google Glass

Aber damit ist die Phantasie von Google noch lange nicht zu Ende: Larry Page verspricht, dass Google in neue Geschäftsfelder vordringt, die größer sind, „als das gesamte bestehende Geschäft von Google“. In Bereiche, in die bis jetzt noch niemand vorgedrungen ist, „weil niemand verrückt genug ist, es zu probieren“, wie Page sich ausdrückt, und schwärmt dabei von selbstfahrenden Autos und einem Hochgeschwindigkeits-Internet. Science Fiction von gestern wird damit die Wirklichkeit von morgen.

YouTube startet in Österreich – wer davon profitiert

Die Gerüchteküche brodelte schon länger, nun ist es offiziell: Die YouTube Österreich-Version startete letzte Woche.  Was sich dadurch ändert?  Konsumenten finden schneller Inhalte, die einen Österreich-Bezug haben. Videoproduzenten können mit ihren Inhalten Geld verdienen. Werbekunden können noch zielgerichteter lokale Werbung schalten.

YouTube Logo

Seit letzter Woche gibt es insgesamt 55 lokale Versionen der Videoplattform, denn Österreich und die Schweiz sind jetzt Teil der YouTube-Familie. Lange schon haben viele auf die Österreich-Variante gewartet. Doch zuvor mussten vor allem rechtliche Aspekte geklärt werden, insbesondere die komplexen Fragen zum Thema der Lizenzvereinbarungen und Urheberrechte. Komplex deshalb, weil sowohl österreichische als auch internationale rechtliche Beziehungen und die Positionen von Verwertungsgesellschaften berücksichtigt werden müssen.

Vorteile für Nutzer

Für österreichische Nutzer bringt die Österreich-Version den Vorteil, dass vermehrt Inhalte mit starkem lokalem Bezug gezeigt werden und nicht wie bisher Inhalte, die zwar deutsch waren, aber internationale Relevanz hatten. User finden die Österreich-bezogenen Inhalte jetzt auf der Startseite und müssen nicht erst suchen – ein weiterer Beitrag zu einem verbesserten  Nutzererlebnis.

Vorteile für Videoproduzenten

Mit der Österreich-Version können Content-Erzeuger nun am Partnerprogramm von YouTube teilnehmen. Das ist zweierlei interessant: Erstens kann man sich als Partner an den Werbeeinnahmen von YouTube beteiligen und das eröffnet Produzenten eine neue Geldquelle, mit der sie ihren Film-Aufwand refinanzieren können. Und Werbung kann auf YouTube sehr lukrativ sein wie Andreas Briese, Partner-Manager für den deutschsprachigen Raum zu berichten weiß: In Deutschland gibt es einige Partner, die von den Einnahmen aus dem Videogeschäft leben können. Zweitens können sich YouTube Partner als Unternehmen präsentieren. Sie können einen eigenen Channel etablieren, regelmäßig Sendungen veröffentlichen und so einen bidirektionalen Kommunikationskanal eröffnen. Erst kürzlich hat der Drogeriemarkt dm in Deutschland seinen dm-YouTube-Kanal unter dem Motto „Mitreden, mitmachen und informieren“ erweitert. Damit zeigt dm nicht nur Präsenz bei den Kunden, sondern nutzt den Channel gleichzeitig als gratis Marktforschungsinstrument.

Vorteile für Werbekunden

YouTube hat sich in den letzten Jahren von einem reinen Fun-Video-Portal zu einer professionellen Plattform entwickelt. Laufend werden neue Werbeformen angeboten, wie wir im Blogbeitrag  „Neue AdWords-Einstellungen für YouTube“ berichtet haben. Die Werbeformen reichen von Textanzeigen, über Imageanzeigen bis zur True View, deren Merkmal ist, dass die Werbekunden nur dann zur Kasse gebeten werden, wenn das Werbevideo vom Nutzer auch wirklich zu Ende gesehen wurde. Eine Übersicht dazu finden Sie unter: www.youtube.com/yt/advertise/de/index.html. Mit youtube.at kann die Werbung noch besser auf den österreichischen Markt zugeschnitten werden. Und weil jetzt nicht mehr für die Rechte in aller Welt bezahlt werden muss, sondern mit der neuen Österreich-Version nur mehr für den Heimmarkt, werden auch prominente österreichische Testimonials leistbar.

Cross-Media: Zauberwort für Werbe-Erfolg

Eine Steigerung von unglaublichen 70 Prozent für Mobile Advertising prognostiziert der deutsche Bundesverband digitale Wirtschaft (BVDW) für das Jahr 2013 in seinem diese Woche erschienenen „MAC Mobile Report“. Bereits im Vorjahr haben mobile Werbekampagnen Rekordwerte erreicht. In einer vom Verband durchgeführten Studie wird eines ganz deutlich: Eine Kombination aus online Werbung und mobiler Werbung hat die besten Werbeeffekte.

Laut Report führen die Branchen Automobil und Telekommunikation im Branchenvergleich die Werbeausgaben am mobilen Werbemarkt an. Der Report sieht in Zukunft die Branchen Ernährung und Getränke stark aufholen. Generell sind kräftige Zuwachsraten zu erwarten, denn die Zahl der Smartphones und Tablets nimmt ständig zu. Schon heute ist ein gut geplanter Mediamix ohne das Medium „Mobil“ nicht mehr denkbar, da die Zielgruppe sehr attraktiv ist: Die Nutzung von mobilen Devices gehört zum zeitgemäßen Lifestyle und daher sind die Nutzer genau im weberelevanten Alter, gut gebildet und einkommensstark.

Cross-Media Strategie

Die BVDW-Studie hat erstmals die mehrstufigen Kontakte eines Users mit unterschiedlichen Devices (Smartphone, Tablet, Desktop) gemessen und ist zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Online Werbung und mobile Werbung steigern jeder für sich die Wirkung einer Werbekampagne sichtbar. Werden die beiden aber kombiniert und in einer Cross-Media Strategie verknüpft, ist eine beeindruckende Zunahme der Werbeerinnerung, der Markenbekanntheit und der Aktivierungsleistung festzustellen.

Cross-Media: Businessfrau benutzt Tablet Computer

Dieses Ergebnis geht mit einem veränderten Nutzerverhalten einher. Wie Sie schon im Blogartikel „E-Day 2013: Über Wolken und Online-Geschäfte“ lesen konnten, wechseln 90 Prozent der User während einer Aktion – z.B. während eines Einkaufs – das Gerät (Smartphone, Tablet oder Desktop PC). Sind die Werbebotschaften auf die unterschiedlichen Devices ausgerichtet und ergänzen einander, ist der Werbeeffekt besonders hoch.

Geändertes Nutzerverhalten – geändertes Marketing

Wie können Unternehmen nun auf dieses geänderte Userverhalten am besten reagieren?

  • Erstens: Jede Website ist auf die unterschiedlichen Devices anzupassen. Es muss also ein responsives Design entwickelt werden. Für Unternehmen, die sich mit diesem Thema nicht näher befasst haben, hat Google unter www.start-mobile.at Tipps, Tricks und rasche Tests für Websites zusammengestellt.
  • Zweitens: Websites sind mehr denn je für Suchmaschinen zu optimieren. Denn User geben beim Wechsel der Devices mehrmals Keywords ein und wollen rasch finden, was sie suchen. Wie man dieses sogenannte SEO am besten umsetzt? Content Cook hilft Ihnen gerne bei der Suchmaschinenoptmierung.
  • Drittens: Im Vermarktungsplan ist Cross-Media das Zauberwort. Es sind daher sowohl online Werbung als auch mobile Werbung einzuplanen. Gestalten Sie die unterschiedlichen Anzeigen mit ergänzenden, passenden Inhalten. Wie im Blogartikel „Google krempelt AdWords um“ berichtet, bietet GoogleAdwords in den erweiterten Kampagnen die Möglichkeit, alle Endgeräte-Variationen in einer Kampagne zu steuern.
  • Viertens: Passen Sie die Anzeigen den Erwartungen der User an. Bei der mobilen Version erwarten Kunden vielleicht Standortinformationen. Für den Desktop-User ist allenfalls ein umfassender E-Commerce-Shop richtig. Was am besten zu Ihnen passt? Content Cook hilft Ihnen die richtigen Inhalte zu finden.

 

Foto: © Robert Kneschke – Fotolia.com

Ihre Vorteile

  • Zertifiziertes Know-how
  • Beste Kosten- Nutzenrechnung
  • Volle Transparenz durch laufendes Reporting
  • Persönliche Betreuung vom Profi
  • Immer am neuesten Stand
Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen     OK
Social Media
© 2018 AdWords-Agentur in Wien | Content Cook. All rights reserved.