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Studie: Die Österreicher und das mobile Internet

„Wer kauft bitteschön tatsächlich übers Handy ein?“ – Ganz schön viele, sagt die Mobile Marketing Association mit Ihrem neuen Report. Außerdem holen sich Frau und Herr Österreicher via Smartphone wichtige Infos bevor sie zuschlagen. Spätestens jetzt gilt es also, AdWords-Kampagnen und Websites auf Mobile zu drillen.
AdWords for Mobile

In den Öffis, im Warteraum oder beim Chillaxen im Liegestuhl: Surfen am Handy ist ein beliebter Zeitvertreib und wird außerdem genutzt, um zwischendurch Erledigungen zu machen.

Im ersten Schritt holen wir uns z.B. Infos über Hotels in einer bestimmten Stadt, die nächstgelegene Apotheke oder Pizzeria, wir checken die Angebote für neue Tennisschuhe oder die heißersehnte Fernreise nach Honolulu.

Im zweiten Schritt treffen wir die Auswahl und schicken dem Hotel eine Anfrage. Oder wir buchen gleich, während wir im Kaffeehaus genüsslich eine Melange schlürfen. Ach ja, ein Zugticket brauchen wir auch – immer her damit. Außerdem wissen wir jetzt, welche Schuhe wir wollen. Und weil die U-Bahn nicht daherkommt, trösten wir uns, indem wir im Online-Shop zuschlagen. Mit dem Handy wohlgemerkt.

Studie: Mobile Internetnutzung in Österreich

„Nutzen Sie auch Internet am Handy?“ – 81 Prozent der Österreicher bejahen diese Frage der Mobile Marketing Association (MMA), davon 79 Prozent Frauen und 84 Prozent der Männer. Insgesamt surfen über 90 Prozent der Leute bis zum Alter von 39 Jahren via Handy im Internet:

Statistik: Mobile Internet-Nutzung der Österreicher

Was rund 41 Prozent der Internet-Nutzer aus der Alpenrepublik verärgert und eine Website schnell wieder verlassen lässt, sind Seiten, die nicht für das Handy optimiert sind. Außerdem mögen sie keine langen Ladezeiten. 68 % Prozent verwenden Ihr Handy, um eine Filiale oder ein bestimmtes Geschäft zu suchen. Weitere beliebte Tätigkeiten am Smartphone sind:

  • Eine Filiale oder bestimmtes Geschäft suchen – 68 %
  • Informationen zu Produkten und Services recherchieren – 64 %
  • Preise recherchieren und vergleichen – 64 %
  • Produkt- oder Servicebewertungen lesen – 51 %
  • Produkte kaufen oder Buchungen tätigen – 37 %

Wenn Österreicher mobile shoppen, kaufen sie am liebsten Bekleidung, Schuhe, Elektronik-Geräte und Bücher. Und immerhin 7 Prozent der Shopper lassen sich Lebensmittel auf Handy-Bestellung liefern. Hier der Überblick über die meistgekauften Produkte und Leistungen:

  • Bekleidung & Schuhe – 39 %
  • Elektronik-Geräte – 33 %
  • Bücher – 28 %
  • Haushaltswaren – 20 %
  • Filme bzw. DVDs – 20 %
  • Spiele/Games – 19 %
  • Reiseprodukte (Flüge, Hotels, etc.) – 19 %
  • Körperpflege und Kosmetikprodukte – 16 %
  • Musik, bzw. CDs und Klingeltöne – 15 %
  • Möbel und Einrichtungsgegenstände – 9 %
  • Gesundheits- und Pharmaprodukte – 9 %
  • Lebensmittel – 7 %
  • Mietwägen/Taxis – 6 %
  • Zeitungen oder Zeitschriften – 5 %
  • Digitale Abos aller Art – 3 %
  • Versicherungsprodukte – 2 %
  • Sonstiges – 7 %

Übrigens wird zu 22 % über Amazon eingekauft. Das bedeutet umgekehrt, dass 78 % der Shopper über andere Kanäle ihre Produkte und Leistungen beziehen. Die Google Suche bleibt unangefochtene Nummer Eins.

Was bedeutet das für Ihre AdWords-Kampagnen?

Wenn potentielle Kunden am Handy auf Ihre AdWords-Anzeige klicken und auf einer Website landen, die sie auf ihrem kleinen Bildschirm nur mit Müh und Not bedienen können, werden sie sich schnell wieder vertschüssen. Und Sie haben unnötiges Klickbudget verbraten.

Eine mobile Website muss also her. Falls Sie gerade dabei sind, eine neue Internet-Präsenz aufzubauen, sollte dies selbstverständlicher Teil Ihres Konzeptes sein. Und wenn Ihre bestehende Website noch nicht für Handys optimiert ist, melden Sie sich geschwind bei Ihrer Webagentur, um dies nachzuholen.

Übrigens brauchen auch mobile Websites Pflege. Falls Sie also eine haben, machen Sie doch gleich den Google Test auf Optimierung für Mobilgeräte. Damit lässt sich schön nachjustieren.

Bei Google AdWords gibt es allerlei Kniffe, um Gebote, Anzeigentexte und Conversions gezielt auf Mobile zu trimmen. Justieren Sie nach bei den Geräteeinstellungen, und verwenden Sie Formulierungen wie „Jetzt mobil shoppen!“, damit Ihr Publikum weiß, was möglich ist.

Zum Abschluss lade ich Sie ein, an einer kleinen Blog-Abstimmung teilzunehmen:

 

Quelle: Mobile Communications Report 2015
Beitragsbild Urheber: kasto / 123RF Lizenzfreie Bilder

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