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Lustige AdWords-Anzeigen: Alle lachen über ebay

Auftragskiller, Babies, Abmahnungen, Diebesgut und Liebe – all das bewarb ebay in den letzten Jahren mit Google AdWords. Ebays Online-Marketer schafften es einfach nicht, ihre Kampagnen richtig einzustellen. Und jetzt gaben sie eine Studie in Auftrag mit dem Ergebnis: Google AdWords funktionieren nicht. Die Welt lacht sich ins Fäustchen.

Das Online-Auktionshaus ebay präsentierte vor wenigen Tagen die Ergebnisse seiner hauseigenen Studie in einem 25 Seiten langen Bericht. Darin bekrittelt es, dass Werbung auf Google AdWords „geringen signifikanten Einfluss auf den Abverkauf“ habe und daher verzichtbar sei. Online-Marketing Experten kommen seither nicht aus dem Lachen nicht heraus, denn die skurrilen ebay-Anzeigen machen schon seit Jahren die Runde als Beispiele dafür, wie man es nicht macht. Ein paar Schmankerl gefällig?

AdWords Anzeige von ebay: Diebesgut

Diebesgut – Laut AdWords-Anzeige gibt’s eine Riesen Auswahl bei ebay

AdWords Anzeige von ebay: Auftragskiller

Sie suchen einen Auftragskiller? – Bei ebay finden Sie, was das Herz begehrt.

AdWords Anzeige von Ebay: Abmahnung

Schon mal eine Abmahnung eingekauft? – Bei ebay ist nichts unmöglich.

Ebay und die „Dynamic Keyword Insertion“

Doch wie kam es zu diesen abartigen AdWords-Anzeigen? Ein ebay-Mitarbeiter oder eine beauftragte Agentur wird es wohl nicht gewesen sein – jedenfalls nicht mit Absicht. Allerdings lassen sich für Google AdWords Kampagnen die „dynamischen Suchanzeigen“ einstellen. Gekonnt eingesetzt leisten sie praktische Dienste. Denn damit kann der Werbende in seinen Textanzeigen variable Teile bestimmen. Diese Platzhalter werden dann automatisch mit jenem Keyword gefüllt, das die Anzeigenschaltung ausgelöst hat. Damit lässt sich bei großen Kampagnen sehr effizient arbeiten.

Wer die Sache aber wie ebay angeht, fährt katastrophale Ergebnisse ein. Offenbar ließen sie jedes Wort, das es im Wörterbuch gibt, unsortiert durch die dynamischen Anzeigen laufen und legten keine ausschließenden Keywords fest. Keine Wunder also, dass der gewünschte ROI ausblieb. Zudem straft Google schlecht aufgesetzte Anzeigen ab, wenn sie kaum angeklickt werden oder eine sehr niedrige Klickrate haben. Sie kosten dann einfach bis zu 10 mal mehr als üblich. Es ist also überlebensnotwendig, die Kampagnen laufend zu überarbeiten und zu optimieren.

5 Tipps für erfolgreiche AdWords-Anzeigen

„Liebes ebay, deine AdWords-Anzeigen funktionieren nicht, weil sie Mist sind“, schimpft der SEM-Experte Larry Kim  in seinem Blog. Dann deponiert er 5 Tipps für ebay, die Erfolg versprechen:

  • Sei wählerisch, wenn es darum geht, die richtigen Keywords zu finden. Statt auf hoffnungslos allgemeine Begriffe wie „Baby“ zu setzen, müssen viel spezifischere Keywords her wie z.B. „Babyflasche“ oder „Babywagen“.
  • Lerne mit dem Werkzeug „Dynamic Keyword Insertion“ richtig umzugehen.
  • Lege ausschließende Keywords fest. Damit sparst du dir einen Haufen Geld, weil sie nicht Leute zu Klicks verleiten, die etwas anderes suchen, als du tatsächlich anbietest.
  • Setze auf Remarketing, um Interessenten zurück zu holen, die schon mal Waren im Einkaufswagen deponierten aber dann abgesprungen sind.
  • Lass dein AdWords-Konto von einem echten Profi checken (nämlich von uns).

Bleibt abzuwarten, ob ebay auf Larry Kims Angebot eingeht. Bis dahin haben alle anderen Online-Shops der Welt einen großen Konkurrenten weniger, der die Klickkosten bei Google hochtreibt.

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