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DMX 2012: Marketing Know-how statt Produktvorträge

Rund 2000 Besucher kamen am 24. und 25. April zur DMX Austria 2012, der Expo und Conference für Digital-Marketing. Charmante Location war erstmals das Wiener Leopold Museum. Die Veranstalterinnen Iris Lohmann und Simone Merfeld freuten sich, dass Aussteller und Vortragende ihre Idee verwirklichten: „Wir setzen mit der DMX Austria Trends und bieten hier echtes und praxisorientiertes Know-how statt einseitiger Produktvorträge.“

Rund 40 Aussteller und mehr als 50 Referenten waren bei der DMX 2012 dabei. Die Themenpalette reichte von E-Commerce, E-Mail und Performance Marketing über Tracking, Ingame-Entertainment und Social Media. Bei der gewaltigen Fülle an Information schnappte Content Cook folgende Happen für Sie auf:

Yes we s(can)

Zeit sparen ist einfach: Während Sie in der U-Bahnstation drei Minuten auf den nächsten Zug warten, scannen Sie mit Ihrem Handy Ihre Lebensmittel-Wünsche ein. Sobald sie Zuhause ankommen, steht das gefüllte Einkaufssackerl vor der Tür. In Japan ist das bereits Realität.
Online- und Offline-Welt verschmelzen also (Augmented Reality). QR-Codes und NFC-Tags sind unsere neuen Shopping-Assistenten. Aber Vorsicht! Der QR-Code wirkt nicht in jeder Form und Größe. Und wenn Sie eins dieser T-Shirts fotografieren, erhalten Sie eher eine Ohrfeige statt der gewünschten Website:

DMX 2012: QR T-Shirt

Friedhof der Apps

„Rund 50 % aller mobilen Apps werden nach dem Download nur einmal oder gar nicht geöffnet“, meinte Harald Winkelhofer von IQ mobile GmbH. Eine ernüchternde Umfrage bestätigte ihn: Etwa fünf Teilnehmer im überfüllten Workshop-Saal gaben an, die App eines bekannten Markenunternehmens zu nutzen.

Maxymise

Besucher im Internet sagen Ihnen ungern, wer sie sind – aber fast immer, was sie wollen. Denken Sie also in Personenprofilen, wenn Sie Ihre Kunde digital ansprechen. Und was die Produktion von Mobilen Seiten und Apps betrifft: Denken Sie in „Fingern“ statt in „Maus“. Anisa Boumrifak  von Maxymiser lieferte jede Menge brauchbarer Tipps.

Shitstorms & Krisenkommunikation

Wenn via Social Media ein Shitstorm über Sie hinwegfegt, halten Sie sich an diese Regeln: Kritik nicht löschen, zeitnah reagieren, nicht rechtfertigen, User ernst nehmen und lösungsorientiert handeln. Was Sie auf keinen Fall tun dürfen: User blockieren, Konversation ignorieren. Dazu riet die Marketing-Agentur vi knallgrau.
Michael Schuster von semanticlabs hingegen meinte: „Um vorzubeugen hilft es oft,  einfach fünf Minuten durchzuatmen und vom Computer wegzugehen.“ Denn am Beispiel Westbahn & Graffiti lernen wir, dass nach Drohungen und Hitzköpfigkeit auch das beste Monitoring nicht hilft und ein Shitstorm selten abzuwenden ist.

Die Website am Handy

Wussten Sie, dass 21 % aller E-Mails, 11,8 % aller RTL Videos und 25 % der Xing-Zugriffe über Smartphones konsumiert werden bzw. erfolgen? Und drei Viertel aller User benutzen Ihr Smartphone, um etwas im Internet zu suchen – was sie zu 44 % auf die Website eines Unternehmens führt.
Faktum ist allerdings: Über 90% aller Seiten sind nicht für das Mobiltelefon optimiert. Laurenz Lenkewitz von Unity Mobile ortet viel Potenzial.

Social Media wirkt: George Clooney verprügelt

Solidar.ch verfilmte die Nespresso-Werbung neu und ließ sie viral verbreiten. Warum daraufhin 2,5 Millionen Nachrichten in George Clooneys Mailbox flatterten, verrät Ihnen das Video selbst:

Lovestorm

Mit Social Media können Sie aber auch Kunden eine gewaltige Freude machen. Das beweist die niederländische Fluggesellschaft KLM:

„Pinterest hat eingeschlagen wie Sau“

Dies ist nicht die Quintessenz von Karim Patrick Bannours Vortrag aber eine klare Aussage. Der Viermalvier-Chef lieferte viele wertvolle Neuigkeiten und Erkenntnisse über Facebook, Google Plus, Online Reputation Management, Crossmedia und Social TV, wobei der Unterhaltungswert nicht zu kurz kam.
Bilder pinnen und via Pinterest teilen ist tatsächlich ein Hype. Aber nachdem sich noch keiner um die Urheberrechte schert, könnte früher oder später eine Bombe hochgehen.
Alles nachzulesen in Bannours zweiter Auflage seines Buches „Follow me!“, das über 100 Seiten mehr umfasst als die Erstauflage im letzten Jahr.

Twitter-Reporter Günter Exel war ebenfalls vor Ort und schickte während der Vorträge zusammenfassende Tweets in die Welt hinaus.

Was hat Sie an der DMX 2012 besonders beeindruckt? Teilen Sie es mit uns per Kommentar:

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