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Content-Marketing: Information statt Marktschreie

Schon wieder ein neues Modewort im Marketing-Sprech? Oder ist es eine Disziplin, die erfolgreiche Unternehmen sowieso seit Jahren betreiben, ohne dafür die Bezeichnung „Content-Marketing“ zu verwenden? Warum Journalisten die neuen Marketers sind:

Content-MarketingViele Unternehmen bezeichnen es nicht als Content-Marketing, wenn sie gehaltvolle Informationen für ihre Zielgruppe aufbereiten – und damit Journalisten die Arbeit wegnehmen. Oder besser: Sie werben Top-Journalisten ab, starten mit ihnen ein eigenes Fachmagazin oder ein Blog. Sie lassen ihre Website laufend überarbeiten und Themen in ihren Newslettern platzieren, auf die ihre Leser schon gewartet haben. Damit betreiben sie aber Content-Marketing.

Journalisten statt klassischer Marketers

Der Firmenredakteur kann seine Beiträge wunderbar auf die Bedürfnisse der Kunden und Interessenten abstimmen. Denn in den Datenbanken der Unternehmen liegen mehr Informationen über klar definierte Zielgruppen auf als in den Zeitungsredaktionen. Klar, mit diesem Content-Service zielt die Geschäftsführung im Endeffekt auf mehr Umsätze ab. Aber ist ein Unternehmensblog deshalb weniger unabhängig als ein Fachmagazin oder eine Tageszeitung, die überwiegend von Werbekunden finanziert wird? Darüber lässt sich streiten.

Was nervt:

Die Medienkonsumenten nerven jedenfalls zwei Dinge: Erstens die gewaltige Informationsflut und zweitens die gewaltige Flut an Werbebotschaften. Die Informationsflut bewältigen sie, indem sie sich auf die Themen und Angebote konzentrieren, die sie wollen, brauchen und verstehen. Im Internet surfen die Konsumenten nicht ziellos umher, sondern suchen nach Entscheidungsgrundlagen und bilden sich ihre eigene Meinung. Die Flut an marktschreierischer Werbung ignorieren sie. Das beweist eine Studie von Yankelovich. Demnach rauschen durchschnittlich 5000 Werbebotschaften täglich an jedem von uns vorbei, ohne dass wir davon Notiz nehmen.

Das Unternehmen als Informationslieferant

Immer mehr Unternehmen starten durch, indem sie ihren Kunden das liefern, was sie wissen wollen – und nicht indem sie ihnen nur eine Marke vorsetzen. Und Kunden wollen aus glaubwürdiger Quelle erfahren, ob das Produkt oder die Leistung, die sie kaufen, tatsächlich ihre Bedürfnisse erfüllt.

Der Trend zum Content-Marketing bedeutet also: Es geht wieder um Inhalte und weniger um die Verpackung.

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