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NETZWERK NACHLESE zu Vorträgen des 2. Unternehmerinnenkongresses in Salzburg
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Über Unternehmertum, Frauen, Seilschaften und politischen Nachholbedarf

Der Eröffnungstalk der WKO-ChefInnen

Mehr als ein Drittel der österreichischen Unternehmen werden von Frauen geführt. Immerhin. Dennoch orteten Adelheid Fürntraht-Moretti (Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft) und Anna Maria Hauser (Generalsekretärin der WKO) erheblichen Nachholbedarf in Sachen Unternehmertum – sowohl bei den Interessensvertretungen für Unternehmerinnen als auch bei den Frauen selbst.

Julius Schmalz (Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg) sprach dafür, Belastungen für Unternehmer zu minimieren sowie Forschung, Bildung, Export und Nachhaltigkeit zu fördern.

v. li: Anna Maria Hochhauser WKÖ Generalsekretärin, Abg. z. NR Adelheid Fürntrath Moretti FiW Bundesvorsitzende, Martha Schultz WKÖ Vizepräsidentin, Julius Schmalz WKS Präsident;

v. li: Anna Maria Hochhauser WKÖ Generalsekretärin, Abg. z. NR Adelheid Fürntrath Moretti FiW Bundesvorsitzende, Martha Schultz WKÖ Vizepräsidentin, Julius Schmalz WKS Präsident;

„Männer sind traditionell die besseren Netzwerker“, so Hauser und plädierte: „Helfen sie anderen Frauen. Männer helfen sich auch gegenseitig.“ Und Fürntraht-Moretti meinte: „Wir Frauen müssen Seilschaften bilden.“ Leider stünden sich Frauen selbst oder gegenseitig im Wege – ein Thema, auf das im darauffolgenden Vortrag „Der Don Juan Verkäufer“ auch Susanne Kleinherz näher einging.


Leistungsbereitschaft zählt

„Wer den Schritt in die Selbständigkeit wagt, zeigt Mut, Kreativität, Risikofreudigkeit und Leistungsbereitschaft“, lobte Hauser die Unternehmerinnen. Statt der Frage: „Wie bekomme ich Leistung?“ müssten sich Selbständige vielmehr damit auseinander setzen: „Wie kann ich Leistung bringen?“ Hier gelte es, insgesamt gesellschaftlich umzudenken. Offen sei allerdings nach wie vor der Punkt: „Was tut eine Unternehmerin in Zeiten der Kinderbetreuungsphase.“ Außerdem sprach sie die mangelnde Arbeitslosenversicherung für Selbständige an. Hier sei die Politik gefordert.

Aufträge an die Politik

Fürntraht-Moretti trat ebenfalls für eine flexible und leistbare Kinderbetreuung sowie eine Ausdehnung der steuerlichen Absetzbarkeit für Kinderbetreuung ein. Außerdem solle Weiterbildung für Einpersonenunternehmen (EPU) finanziell und zeitlich besser leistbar gemacht werden. 25 Prozent der WKO-Mitglieder sind übrigens EPU, d.h. es gibt bereits 250 000 Betriebe ohne Mitarbeiter in Österreich.

Mit Nachdruck empfehlen Schmalz und Hauser die Netzwerkmöglichkeiten und das umfangreiche Service der WKO für Unternehmerinnen und Unternehmer. „Nutzen Sie uns total aus“, so die WKO-Generalsekretärin.

Lesen Sie die Zusammenfassungen weiterer Vorträge des 2. WKO-Unternehmerinnenkongresses in Salzburg:

Der gesamte Beitrag als PDF: WKO-Unternehmerinnenkongress_04-2012

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