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Ähnelt AdWords und startet in Deutschland: Google Shopping

Die Google Produktsuche (ehemals Froogle) soll in Deutschland ab Februar 2013 kostenpflichtig werden und heißt dann Google Shopping. Wann der Dienst nach Österreich kommt, bleibt abzuwarten. Lesen Sie, wie Google Shopping mit Google AdWords zusammenhängt:

Google Shopping Beta Logo

Als Froogle im Jahr 2004 in Deutschland startete, berichteten auch Österreichs Medien davon und kündigten die Einführung hierzulande vorsichtig an. Leider wurde aus Froogle Österreich nichts. Schade für unsere Online-Shops. Ein Glück für unsere Preisvergleichs-Portale wie Geizhals.at.

Inzwischen freuten sich Online-Shops in den USA sowie bei Nachbar Deutschland darüber, dass sie ihre Produkte gratis in das Merchant Center von Froogle einklopfen konnten. Das System brachte ihnen kostenlose Werbung und erleichterte googelnden Internet-Surfern die Produktsuche und deren Preisvergleich.

Allein die Qualität der Suchergebnisse ließ mit der Zeit nach. Weil Froogle gratis war, aktualisierten die werbenden Unternehmen ihre Angebote oft nicht. Außerdem verstopften duplizierte Affiliate-Daten die Suche, und Pseudo-Shops missbrauchten den Dienst ebenfalls.

Google sah dennoch ein Jahrzehnt zu (seit Einführung in den USA 2002) und sammelte inzwischen fleißig die detaillierten Angebots-Daten, die Werbende im Gegenzug für kostenlosen organischen Traffic übermittelten.

Was Google Shopping alias Froogle mit AdWords verbindet

Außerdem verband Google das Froogle Merchant Center im letzten Jahr mit Google AdWords: Werber konnten Mischvarianten aus AdWords Textanzeigen und bebilderten Froogle-Einträgen schalten – und zwar im bezahlten Bereich der Google Suchergebnisse, wo bis dato immer nur Text stehen durfte.

Screenshot von Google Shopping Anzeigen

Google Shopping Anzeigen in den 1) organischen und 2) bezahlten Suchergebnissen

Seit Mitte 2012 ist die Google Produktsuche (ehemals Froogle) in den USA kostenpflichtig und heißt Google Shopping. Ab Februar 2012 plant der Internet-Konzern die Einführung auch in Deutschland, Australien, Japan, Brasilien, Spanien, Italien, Frankreich, Holland, Großbritannien und der Schweiz.

Dann werden auch hier alle bisherigen Produkt-Einträge gelöscht und durch neue ersetzt, die kosten. Google Manager Sameer Samat kündigt dafür Einführungs-Rabatte von zehn Prozent an. Die Schaltung von Produkt-Anzeigen funktioniert analog zu AdWords mit Tagesbudget, CPC und Conversion-Tracking.

Vorteil wie gesagt: Kostenpflicht hält Spammer fern, das hebt die Qualität der Produkt-Einschaltungen und Preisvergleiche.

Kritik kommt von Mitbewerber Microsoft: Da die bezahlten Anzeigen von Google Shopping auch in den organischen Anzeigen geschaltet werden, führe Google seine Nutzer an der Nase herum.

Wehrmutstropfen: Von Google Shopping Österreich ist nirgends die Rede.

 

3 Kommentare zu “Ähnelt AdWords und startet in Deutschland: Google Shopping

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