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10 Google Analytics Reports: Wo Ihre Website Geld verliert

Jede Website hat undichte Stellen, aus denen Geld rinnt. Auch Ihre.  Der erste Schritt, um die Löcher zu stopfen, besteht darin sie zu identifizieren. An welchen Stellen im Trichter, in welchen Abschnitten Ihrer Website, und bei welchen konkreten Unterseiten rinnt Geld aus? Google Analytics kann dazu Antworten liefern. Google Analytics gegen undichte Website

#1: Trichter-Visualisierung

Die meisten Conversion-Prozesse auf Ihrer Website lassen sich mit Hilfe der Trichter-Visualisierung in Google Analytics veranschaulichen. Damit sehen Sie auch, in welchem Abschnitt Ihres Trichters die Besucher abspringen. Hier ein Beispiel für einen Conversion-Trichter in drei Stufen:

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Wo verlieren wir hier also Geld? Genaugenommen überall. Aber im ersten Schritt (Home) sehen wir eine Conversion-Rate von nur 2,93 %. Hier haben wir also das größte Loch – d.h. wir sollten die Homepage überarbeiten und testen, welche Inhalte besser funktionieren und eher zu einer Bestellung (Registration) führen.

#2: Conversions pro Browser

Ihr Programmierer hat die Website so eingestellt, dass sie in jedem Browser funktioniert? Verlassen Sie sich nicht darauf. Ein gängiges Geld-Leck ist die Inkompatibilität von Websites mit so manchem Browser (auch mit kleinen). Klicken Sie auf folgenden Report und vergleichen Sie die Conversion-Rates der verschiedenen Browser. Beachten Sie dabei auch Browser-Versionen wie z.B. IE11 vs. IE10 vs. IE9 usw.

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Internet Explorer 11.0 konvertiert hier mit 7,24 % während die Version 8.0 eine Conversion-Rate von nur 4,65 % aufweist. Hier lohnt es sich genauer hinzusehen und mal die Website mit dem IE 8 zu testen. Dazu müssen Sie den Browser nicht extra auf Ihren Computer installieren, verwenden Sie einfach ein Tool wie BrowserStack.

#3: Conversions pro Endgerät

Analog können Sie die Performance auf verschiedenen Endgeräten überprüfen (Zielgruppe > Mobil > Übersicht): Wie sehen die Conversion-Rates auf Desktops, Tablets und Smartphones aus? Gibt es Probleme auf konkreten Endgeräten wie Samsung Galaxy S5 oder Nexus4? Wenn ja, dann verlieren Sie Geld!

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#4: Hoher Traffic / hohe Absprungraten / Ausstiegsseiten

Sie arbeiten hart daran, Traffic auf Ihre Website zu bringen? Wo geht dieser Traffic hin? Und auf welchen Seiten springen die Besucher ab? Sehen Sie nach unter Verhalten > Website-Content > Alle Seiten. Checken Sie die top 25, 50 oder 100 Traffic-Seiten. Welche turnen die Leute ab? Klicken Sie auf den Vergleich-Button, und vergleichen Sie Absprung- sowie Ausstiegsraten. (Die Absprungrate ist für Besucher über einen externen Link – z.B. Google-Suche. Die Ausstiegsrate ist für Besucher von einem internen Link.)

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#5: Hoher Traffic / hohe Absprungraten / Landingpages mit wenigen Conversions

Jetzt sehen Sie sich nur die Landingpages an: Verhalten > Website-Content > Zielseiten. Dieser Report interessiert uns besonders bei bezahltem Traffic – z.B. über Google AdWords.

Checken Sie analog zu #4, welche Landingpages schlechte Absprungraten haben. Diese können Sie dann entweder reparieren oder einfach keinen Traffic mehr hinschicken – besonders, wenn Sie für den Traffic zahlen müssen. Sehen Sie sich außerdem an, welche Landingpages unter der durchschnittlichen Conversion-Rate liegen.

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#6: Bildschirmauflösung & Conversions / Absprungraten

Unterschiedliche Besucher benutzen verschiedene Endgeräte und haben dadurch verschiedene Bildschirmauflösungen. Vergleichen Sie die Conversion- und Absprungraten pro Bildschirmauflösung. Das kann Ihnen Hinweise auf mögliche Lecks liefern.

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#7: Website-Geschwindigkeit

Wie schnell sich Ihre Website aufbaut, kann ganz schön was ausmachen. Es lohnt sich, immer wieder die einzelnen Unterseiten zu überprüfen, denn manche werden jedenfalls langsamer sein als andere.

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Jetzt wissen Sie also, welche Seiten Ihnen viel Traffic bringen aber sich nur langsam aufbauen. Holen Sie sich jetzt Detail-Infos und Anleitungen, wie Sie sie reparieren können in den PageSpeed Insights von Google Developers.

#8: Verhaltensflüsse

Die Analyse zum Verhaltensfluss in Google Analytics kann eine wahre Goldmine sein. Aber nicht immer ist es offensichtlich, was es in der Grafik zu beachten gilt. Die Daten sind zwar vorhanden, aber die undichten Stellen müssen wir selber finden.

Das folgende Beispiel zeigt einen Ausschnitt vom Verhaltensfluss einer Website, auf der man Produkte auf der Homepage oder mit einer Suchfunktion suchen kann.

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Es sieht so aus, als könnten sich die User nicht entscheiden. Sie verwenden die Suchfunktion und gehen dann zurück zur Homepagene – wieder und wieder. Betrachten wir dieses eigenartige Verhalten mal im Detail.

Dafür vergleichen wir a) die Leute, die die Suchfunktion benutzen und b) die Leute, die sie nicht benutzen. Voilà! Leute, die die Suchfunktion nutzen, konvertieren beinahe nur halb so viel wie die anderen.

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Die Suchfunktion also überarbeiten oder komplett stoppen? Am besten beide Möglichkeiten testen!

#9: Conversions pro Traffic-Quelle

Welche Traffic-Bringer funktionieren und welche sind nur eine Zeit-, Energie- und Geldverschwendung? Finden Sie es heraus in Google Analytics unter Akquisition > Channels.

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E-Mail funktioniert hier! Wir sehen das an der gewaltigen Conversion-Rate von 32,90 %. Banner bringen hingegen wenig. Fazit: E-Mails pushen, Banner ev. fallen lassen.

#10: Neue vs. wiederkehrende Besucher

Mit manchen Websites verlieren wir Geld, weil sie zu aggressiv auf Verkauf ausgerichtet sind. Wie können wir das herausfinden?

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In diesem Report erkennen wir, dass die Conversion-Rate der wiederkehrenden Besucher 3x höher ist als die der neuen Besucher. Wenn wir an das Beispiel unter #9 anknüpfen, würde es also Sinn machen, auf E-Mail zu fokussieren, um neue Besucher auf die Website zu bringen. Im Hinterkopf behalten wir die Annahme, dass wir noch mehr Geld machen werden, wenn sie zurückkehren. Also holen wir sie per E-Mail auch wieder zurück.

Dabei sollten wir darauf achten, nicht zu bald auf den Verkauf zu fokussieren, weil wir die Leute sonst abschrecken und im Endeffekt Geld verlieren.

Fazit:

Google Analytics zeigt uns, was auf der Website passiert, und hilft uns, Probleme dingfest zu machen. Aber wir müssen selbst herausfinden, warum was passiert. Dafür benötigen wir Spielraum für Experimente und Tests, empfehlenswert sind auch direkte qualitative Befragungen der Zielgruppe. Trotz aller gesammelten Daten und Statistiken haben wir es nämlich immer noch mit Menschen zu tun.

Quelle: Conversion XL – 10 Google Analytics Reports That Tell You Where Your Site ist Leaking Money

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